Unknown

Incontro ravvicinato del 3° tipo

Premessa: Harry è un caro amico, forse aveva un sentimento speciale per la me. Siamo però "entrati in quest'empatia reciproca" sempre in periodi nei quali o io o lui eravamo già sentimentalmente occupati… il destino tesse le sue trame!
Resta il fatto che molto ci accomuna, forse qualche cosa di prettamente esoterico o extrasensoriale al limite del fantastico.. come questa storia che Harry sta per narrarvi.

Molte cose "strane" accadono durante il decorso della nostra vita. A volte banalizziamo oppure evitiamo semplicemente di prenderne atto, timorosi di poter essere giudicati da chi ci vive accanto.
Ogni essere umano dispone di facoltà specifiche (mi azzardo a definirle "extrasensoriali" anche se c'è chi crede nell'innato sesto senso), ma che non tutti sono in grado di utilizzare.
Perché? Lecita domanda. Non so rispondere in maniera adeguata, non sono una persona di scienza e perciò lascerò che sia lo "stomaco" a gettare fuoco sulla brace!
Forse perché nella nostra attuale vita, abbiamo dimenticato come utilizzarle. Forse perché rendendoci conto di questo potere, preferiamo negarcelo piuttosto che esservi confrontati… così facendo mettendo a rischio la nostra stabilità mentale.
Onestamente, posso giudicare che gli instabili sono quelle persone che danno del "visionario" a chi è tanto sensibile da vedere l'aurea di chi gli sta accanto.
Ma non è il momento ora di dilungarmi su congetture personali… mi ci soffermerò ancora. Ve lo prometto….


Flug mit Claudine ... di Harry (per ovvie ragioni di privacy non è notato il cognome e posizione)
18. Juli 1997

Dumpf, gleichmässig dröhnen die Vibrationen des Flugzeugrumpfes und der Motoren. Ich versuche zu schlafen, bin aber irgendwie zu aufgeregt. Es ist mein erstes Mal im Crewbunk. Anderthalb Stunden Ruhe. Draussen warten über zweihundert Passagiere auf Essen, Trinken und Unterhaltung.
Es mag derselbe Liegeplatz gewesen sein, auf dem Claudine lag, als sie plötzlich spürte, dass sie hier oben nicht alleine waren. Sie waren seit etwa sechs Stunden in der Luft, irgendwo über Afghanistan, vieleicht auch bereits Pakistan, jedenfalls mittendrin in der Durchquerung der Nacht, die bei Flügen in Richtung Osten so schnell vorübergeht.
Die Dunkelheit im Crewbunk wurde matt erhellt durch die einzige Deckenlampe; vom Kontrollpanel oben an Claudines Kopf ging nur ein schwacher Schimmer aus.
Leise richtete sie sich auf und glitt von ihrer Schlafpritscehe. Sie spürte den festen Boden unter ihren Füssen, was ihr ein Gefühl von Sicherheit gab, obschon dieser Boden ja paradoxerweise zehntausend Meter über der Erde mit beinahe eintausen Stundenkilometern Geschwindigkeit ostwärts flog. Claudine öffnete lautlos die Türe und bewegte sich in die Kabine. Sie wusste, was immer es war, das sie spürte und doch nicht sehen konnte, es wollte mit ihr Kontakt aufnehmen. Niemand sonst schien etwas bemerkt zu haben. Die Passagiere schliefen alle, und die wachhabenden Besatzungsmitglieder hatten sich in die Galleys zurüchgezogen und assen eine Kleinigkeit oder lasen Zeitung. Einer der Fensterläden war nicht richtig geschlossen. Claudine glaubte durch die Oeffnung einen Lichtschimmer erkennen zu können. Sie schlich sich nach hinten zum linken Notausgang und spähte aus dem kleinen Fenster, welches in die Türe eingelassen war. Draussen war deutlich Licht zu erkennen. Sie ging quer über den Gang auf die rechte Flugzeugseite. Dort herrschte Dunkelheit.
Als Kabinenchefin konnte Claudine mit niemandem darüber sprechen ohne zu riskieren, dass sie nicht mehr ernst genommen würde. Unruhing ging sie nach vorne ins Cockit.
Ihre Vermutung bestätigte sich. niemand sonst hatte etwas bemerkt. Links herrschte nun wieder vollkommene Dunkelheit. "Haben wier abgedreht?", fragte sie die Piloten. "Nein, wir fliegen seit über zwanzig Minuten schnurgerade nach Osten", antwortete ihr der Copilot und zeigte ihre die Flugbahn auf einem der Monitoren.
Durch die grosse Cockpitfenster konnte Claudine den Mond sehen. Er stand rechts.

Alte Sanskrit-Schriften besagen, dass an einer bestimmten Stelle auf der Erde über jeden Menschen eine Art Dossier aufbewahrt wird. Name, Geburtsdatum und auch das Todesdatum sind dort nebst vielen anderen Informationen niedergeschrieben.
Natürlich ist der Ort nicht mit Längen- und Breitengraden angegeben; eine derartige Vermessung der Erde existierte damals noch gar nicht, aber es muss irgendwo zwischen dem heutigen Iran und dem Indischen Subkontinent liegen.
Um die genaue Stelle zu finden, wird man auf andere Zeichen achten müssen

Harry ha lasciato Swissair un paio d'anni dopo di me. Si è nel contempo sposato con Dassa, e con la moglie vive in un grande fattoria in mezzo alla campagna argoviese.
Segue con interesse tutta la filosofia che ha saputo conquistare durante questi anni, è felice di poter mettere in pratica ciò che Gaia "Madre Natura" gli ha donato.
Posso affermare che è un artista di grande inventiva … non dimenticherò le molteplici sue creazioni illuminanti ! Eseguite utilizzando materiale riciclato: dalle bottigliette di profumi ai pezzi di filo di ferro.
Così, come con le parole crea momenti di magia sospesi tra le realtà parallele… crea giochi di colori che come per magia ti trascinano in mondi del tuo subconscio!
Con Harry ebbi modo di discutere per ore: in diverse occasioni, una carrellata d'impressioni profonde di sensazioni che ci lasciavano come sospesi a mezz'aria, persi nella nostra fantasia irreale o realtà fantastica.
Ricordo ora con un sorriso, che la prima volta che lessi di Harry Potter… pensai al biondo Harry dagli occhi blù. Anche se non proprio un apprendista-stregone, era riuscito a stregare come per magia anche la sottoscritta…. o forse è più opportuno dire: ci siamo stregati vicendevolmente!!

Con la narrazione di poc'anzi, giunse anche questa lettera… che ho letta e riletta più volte. Quanta dolcezza, ed ora che la rileggo scrivendo… anche dopo quasi esattamente 7 anni, mi riempie di tenerezza e mi fa sorridere!



Liebe Claudine ... di Harry
18. Juli 1997

in jener Bar in Hong Kong, die ich nicht kenne, philosophierst Du darüber, wo Du mir helfen könntest. Ich kenne diese Bar ebensowenig wie Du den alten Gartentisch aus Metall kennst, der früher im Garten meines Grossvaters stand und jetzt zum Zentrum meines Schreibens im Dachgeschoss neben der Badewanne geworden ist.
Trotzdem sehe ich Deine tiefen, weisen Augen vor mir, sehe Dich am Nachdenken.
Ob Du zur selben Antwort gelangst wie ich? Egal - sind die Antworten verschieden, so lässt sich möglicherweise das Dualitätsprinzip anwenden, oder aber die beiden Antworten gehören in unterschiedliche Zeiten. Richtig sind Sie allemal beide.
Natürlich weiss ich und wusste ich schon immer, dass man Dich nicht klonen kann -und könnte man es, bezweifle ich Dein Einverständnis dazu. Du bist und bleibst einmalig, auch wenn Du Schon viele Male hier auf dieser Erde aufgetaucht bist und Spuren hinterlassen hast. Also habe ich mich von Anfang an mit der Realität auseinandergesetzt, und die heisst, dass Du einem anderen Mann gehörst - nicht als Eigentum natürlich, aber als Partnerin. Und da meine überzeugung, dass alles für etwas gut ist, sehr, sehr starke ist, habe ich versucht, diesen Grund hier herauszufinden. Es mag sein, dass es mehrere gibt, diese Zusammenhänge sind genial. Zumindest einen kenne ich: Du hast mir gezeigt, dass es sich lohnt, zu warten. In meinen Monaten des Alleinseins hat sich meine Stimmung von Suchend über Bedrückt bis zu Einsam gewandelt. Bis ich vor nicht allzulanger Zeit das Alleinsein zu schätzen bagann. Keine Reaktion der Resignation, nein, es kehrte einfach eine Ruhe in meine Seele ein, eine Bereitschaft, so lange wie nötig abzuwarten.
Wenn es zusätlich zu diesem Gefühl noch einen Beweis gebraucht hat, dann bist Du dieser Beweis. Die tiefe Verbundenheit mit Dir, die Stärke und Ruhe, die Du ausstrahlst, die Sicherheit, die Du mir dadurch gibst, die unendlich grosse Liebe, die Dich umgibt - das alles hat mich fasziniert. Und zu wissen, dass es solche Menschen gibt, bedeutet, dass ich nicht auf irgendeine Phantasie oder die Einbildung einer Traumfrau warte, sondern auf etwas, das in der Realität existiert.
Kurz gesagt: Du hast mir die Ruhe geschenkt. Dafür möchte ich Dir danken.
Ich freue mich über das, was uns verbindet. Es ist zeitlos, wird immer existent sein - egal, ob dies der einzige gemeinsame Abend in diesem Leben war oder ob weitere Begegnung folgen - und egal, wann dies der Fall ist.
Ob ich mir selber begegnet bin heute abend?
Tank you for existing!

 
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