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Geburt und Wiederverkörperung - vom J.Sorge
Geburt und Wiederverkörperung, das lässt sich auf einfache Weise nur schon mit den 4 Elementen erklären.
Offenbar sind Ihr die Bedeutungen der 4 Elemente Feuer, Erde, Luft, Wasser bereits bekannt.
Feuer und Luft sind die leichten, Erde und Wasser die schweren Elemente.
Die leichten Elemente passen zusammen, denn Feuer kann ohne Luft nicht brennen und die Luft wird durch Feuer noch leichter und steigt in die Höhe.
Ebenso passen die schweren Elemente zusammen, denn die Erbe braucht Wasser, damit sie fruchbar wierd. Wasser bracht Erde damit ein See, ein Fluss oder das Meer durch das Ufer eine feste Form bekommt.
Was hat das nun mit Geburt und Wiedergeburt zu tun?
Gewöhnlich beginnt man mit dem Tod, wenn man von Reinkarnation spricht. Aber ich finde, man muss erst das Geheimnis der Geburt kennen, wenn man die Wiedergeburt verstehen will.
Vor allem müssen wir dazu den Menschen nicht nur als einen Körper betrachten, wie die Schulmedizin es tut, sondern der Mensch besitzt auch eine Seele und ein geistiges Bewusstsein. Das ist aber nicht ganz von Anfang des Lebens an so. Denn die ersten 9 Monate entwickelt sich der Mensch im Leib der Mutter. Dort entsteht der Körper, also das Erdelement. Aber auch das Wasserelement ist bereits vorhanden, denn der Körper des Kindes wird vom Blut der Mutter duchflossen und der Körper besteht bei jedem Menschen etwa zu 70% aus Wasser. Ausserdem befindet sich das Baby in der Mutter im Fruchtwasser.
Es hat aber auch schon eine Seele. Jedes lebende Wesen, auch die Tiere und Pflanzen, haben Seelen, die aber viel einfcher sind, als die ziemlich komplizierte Seele des Menschen. Das Kind in der Mutter bekommt von der Mutter alles, was es zum Leben braucht. Also hat es auch die Seele der Muter. Die Seele gehört nämlich auch zum Wasserelement. (Ein Mensch mit "Wasserzeichen" im Horoskop ist immer gefühlvoll und seelisch besonders betont).
Das Kind in der Mutter ist also noch kein "fertiger" Mensch, sonderm es besteht nur aus den beiden "schweren Elementen Erde und Wasser.
Nun passiert etwas im seelischen Bereich. Während das Kind bisher in harmonischer Einheit mit der Mutter lebte, beginnt es, sich in der Mutter "fremd" zu fühlen. Das wird durch die Annäherung "seiner" geistigen Struktur bewirkt, die aus dem letzten Leben stammt und die nur über die Seele die Reinkarnation einleitet.
Das Kind verlässt den Leib der Mutter, öffnet seine Augen und erblickt "das Licht der Welt", wie man so schön sagt. Damit erhält es sein geistiges Bewusstsein, also das Element Feuer.
Gleichzeitig tut es den ersten Atemzug und seine Lungen füllen sich mit dem Lutftelement, das ebenfalls zur unsichtbaren geistigen Struktur des Menschen gehört.
Wieso kann das Kind, das bisher den Sauerstoff mit dem Blut der Mutter erhielt, nun plötzlich selbst die Luft holen, die es zum Leben braucht und richtig atmen? Das hat die Natur (oder der Schöpfer) wunderbar eingerichtet. Bekanntlich hat unsere Luft eine gewisse Schwere, die wir den Luftdruck nennen. Er beträgt in Meereshöhe sogar eine ganze Atmosphäre. Mit diesem Druck bläst die Luft die luftleeren Lungen des Kindes auf. Das gibt die Einatmung. Durch dieses ganz neue Gefühl, dass plötzlich Luft in es hineinströmt, bekommt das Kind einen Schreck und es schreit. Zum Glück, denn dadurch muss es ausatmen und kann die eingeatmete Luft wieder ausstossen, damit es nicht daran erstickt. (Probieren Sie es selbst: sie können nur bei gleichzeitigem Ausatmen sprechen, singen oder schreien).
So besitzt also nach der Geburt das Kind alle 4 Elemente, und es kann als vollständiger Mensch sein Erdenleben beginnen. Dass ein so wichtiger Augenblick in übereinstimmung mit der kosmischen Konstellation stehen muss, lässt sich sogar beweisen - es steht jedoch hier nicht zur Diskussion.
Diese Inkarnation dauert bis zum Tod. Das ist nicht etwa eine Ende, sondern nur eine Verwandlung. Der Mensch trennt sich von seinem Körper, also von den beiden schweren Elementen Erde und dem stofflichen Wasser. Er behält jedoch seine Individualität mit den beiden Elementen Feuer und Luft, wie sie sich im Laufe des Lebens entwickelt haben, also seinen Geist und das Energiefeld der Seele. Sie existieren unsichtbar als "Erinnerungsbilder". Die Erinnerungen sind geistig und die Bilder Ausdruck der Seele. Dazu gehört auch die Erinnerung, wie mann im vergangenen Leben ausgesehen hat. Deshalb kann man noch während einer gewissen Zeit nach dem Tod den Menschen, mit denen man im Leben seelisch eng verunden war, bildlich "erscheinen". Allmählich verblassen aber diese Erinnerungsbilder, doch sie gehen nicht verloren, sondern ihre Energie vereinigt sich mit dem geistigen Bewusstsein. So können sich die Geistwesen weiterhin an der Ausstarhlung der Chakras, also an der "Aura", erkennen.
Die geistige Welt, die man auch "das Jenseits" nennt, ist dieselbe Welt, in der wir als Mensch leben. Man bleibt also auch als Geistwesen auf der Erde. Nur das individuelle Wesen hat sich in seinen Elementen verändert. Zum Besispiel wierd nach dem Tod bis zur Wiedergeburt die "Zeit" in einer höheren Dimension erlebt. Deswegen kann man nicht sagen, wie lange es dauert, bis sich das individuelle Geistwesen zu einem neuen Leben wieder verkörpert, wie es zu seinem "geburtsreifen" Körper kommt und wie weit dabei eigene "Wünsche" mitspielen. Weil man ohne die schweren Elemente existiert, geht alles viel schneller und man fühlt sich freier. Bestimmte Erfahrungen und Fähigkeiten, die man im letzten Leben oder eventuell auch in früheren Inkarnationen erworben hat, können sich im nächsten Leben als "Karma" auswirken.
Es gäbe natürlich noch viel zu fragen und zu sagen.
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