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Geheimnis der gleichmässigen Kreisbewegung
 
von Johannes M. Sorge - www.astrotips.ch

Ich zeige Ihnen Wege zu einem glücklichen, sinnvollen Leben, zu beruflichem Erfolg und zu körperlicher, wie seelisch geistiger Leistungsfähigkeit. Entweder als Berater durch Ihr persönlicher Geburtshoroskop, oder durch einen Privat- oder Fernkurs, der Sie in die Harmonie der Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten einführt.


Alle Bewegungen, die wir von der Erde aus am Himmel sehen, sind kreisförmig. Ob es sich dabei um die Sonne, den Mond, bestimmte Planeten oder Fixsternbilder handelt, spielt keine Rolle. Alle steigen täglich im Osten auf, bewegen sich am Himmel im Halbkreis nach Westen, gehen dort unter und bewegen sich an der unteren Himmelshälfte wieder nach Osten zum Aufgang. Das ist zwar nicht draussen im Weltraum so, aber wir auf der Erde sehen es so und zwar deshalb, weil wir uns mit der Erde drehen. Es ist dasselbe, wenn wir im fahrenden Zug sitzen. Im Zug verändert sich nichts aber draussen rast die Landschaft vorbei.
Die Erde rotiert in 24 Stunden einmal um ihre Achse. Weil die Erde rund ist, bewegen sich alle Menschen auf der Erde während eines Tages täglich in einem riesigen Kreis durch den Ruam. Und zwar mit einer Geschwindigkeit von üver 1000 Stundenkilometern. Wir merken davon nichts, weil wir fest mit der Erde für uns im Mittelpunkt des Weltalls und alles am Himmel scheint sich täglich um uns in einem Kreis zu drehen.
Das könnte man zwar als "optische Täuschung" bezeichnen. Für uns Menschen ist es aber trotzdem die Wirklichkeit. Denn wir richten unser ganzes Leben nach den täglichen und jährlichen Kreisbewegungen der Sonne am Himmel. Wir stehen auf und beginnen täglich zu werden,, wenn es hell wird und die Sonne von Osten nach Westen über den Himmel läuft. Wir begeben uns zur Ruhe, wenn die Sonne verschwindet und es dundel wird.
Diese Kreisbewegung der Sonne können wir auch als eine Schwingung betrachten. Von Sonnenaufgang an steigt die Sonne nach oben bis zum höchsten Stand am Mittag, dann geht ihre Bahn abwärts bis sie abends unter dem Horizont verschwindet, und weiter abwaärts bis zum tiefsten Punkt unter dem Horizont, wo sie um Mitternacht steht. Von da an steigt sie wieder nach oben, bis sie am nächsten Tag wieder aufgeht. Die Mathematik stellt eine solche gleichmässige Kreisbewegung in diener bestimmten Zeit als die sogenannte Sinuskurve dar. Wie sie berechnet wird, braucht Ihr nicht zu wissen. Wir haben ja keinen Mathematik-Kurs. Aber viele Naturgesetze gelten auf der Erde wie am Himmel und deshalb betone ich ja immer, dass Himmel und Erde eine Einhait bilden.
Alle Sinuskurven haben die selbe Schwingungsform, weil sie dasselbe in der gleichmässigen Kreisbewegung verborgene Gesetz darstellen. Sie können nur steiler oder flacher aussehen, was von der Geschwindigkeit der Kreisbewegung abhängt, die auf der waagrechten Linie als Kreiseinteilung oder als Zeitabschnitte aufgezeichnet ist.
Die Sinuskurve für den Lauf der Sonne ist in der Abbildung für die Zeit von einem Sonnenaufgang bis zum nächsten dargestellt.
Wie Ihr seht beginnt, die "Sonnen-Kurve" am Morgen um 6 Uhr, sie steht am höchsten mittags um 12 Uhr und geht um 18 Uhr unter den Horizont. Um 0 Uhr geht die Kurve durch den tiefsten Punkt und erscheint am nächsten Tag wieder um 6 Uhr morgens im Osten. So gibt die Sinuskurve ein genaues Abbild von dem, was Ihr während den 12 Doppelstunden eines normalen Arbeitstages erleben kann. Darüber werden wir später einmal sprechen. Im Gesetz der Kreisbewegung erscheinen ebenfalls gewisse Veränderungen, je nach den Zeitabschnitten, die auf der Kreisbahn durchlaufen werden.
Der Energiezustand auf der Sinuskurve ist nämlich nicht überall der gleiche. Auf den Kurvenabschnitten, die steiler nach oben oder nach unten verlaufen, finden rasche Veränderungen statt. Es sind die aktiven, dynamischen, der Bewusstwerdung dienenden Zeitabschnitte. In den beiden Gebieten oben und unten, wo die Kurven mehr in waagrechter Richtung verläuft, bleibt die Situation relativ konstant; es si8nd die statischen, der Ruhe gewidmeten Abschnitte. Wir erleben sie von 12-14 Uhr als die Mittagsruhe und von 0-2 Uhr als den mitternächtlichen Tiefschlaf.
Nur betone ich immer, dass die Kosmologie nicht frühere Ueberlieferungen nachbetet, sondern diese mit der heutigen Wissenschaft zu bestätigen oder durch neue Erkenntnisse zu ersetzen suchen. Die Sonne bewegt sich ja während des ganzen Tages immer gleichmässig schnell am Himmel weiter (weil sich unsere Erde gleichmässig schnell in der Gegenrichtung dreht). Wiese entsteht dann eine solche Kurve mit verschiedenen Abschnitten? Deshalb habe ich die Sonne gebeten, uns den Beweis für diewse wichtige Theorie der Sinuskurve zu liefern. Dazu war sie auch sofort bereit.
Es war dafür ein möglichst wolkenfreier Tag im Sommer notwendig, weil dann die Sonne lange am Himmel steht. Dazu brauchte ich einen ebenen Platz im Freien, der vormittags und nachmittags von der Sonne beschienen wird. Also stellte ich auf unserem Balkon einen etwa 50 cm langen Stab genau senkrecht auf, damit man den Schatten des Stabes immer gut beobachten konnte. Sobald der Stab am Morgen Sonne erhielt, habe ich etwa alle halbe Stunde die Länge des Schattens auf dem Boden gemessen. Mit den Zeiten der Messungen und den Längen des Schattens habe ich die folgende Tabelle aufgestellt.

ZeitSchatten
09:30 52.0 cm
10:00 47.5 cm
10:40 39.0 cm
11:05 35.5 cm
11:30 32.5 cm
12:00 30.0 cm
12:35 29.7 cm
13:00 30.5 cm
13:30 32.0 cm
14:00 38.0 cm
14:30 40.0 cm
15:10 50.0 cm
15:30 56.0 cm
15:50 62.5 cm
16:30 81.0 cm
17:00 101.0 cm

Mit dieser Tabelle habe ich die Veränderung der Schattenlänge graphisch dargestellt, wie Abbildung. Es ist Euch sicher bereits aufgefallen, dass am Vormittag der Schatten rasch kürzer geworden ist. Zwischen 11:30 und 13:30 hat sich die Schattenlänge kaum verändert und am Nachmittag ist dann der Schatten immer rascher wieder länger geworden. Obwohl sich die Sonne ständig mit derselben Geschwindigkeit am Himmel weiterbewegt, ist die Schatten-Bewegung so verlaufen, wie es dem Teil der Sinuskurve zwischen 9:30 und 17:00 Uhr entspricht. Das zeigt die Abbildung der Schatten-Bewegung recht deutlich. Die vollständige Sinuskurve der täglichen Kreisbahn der Sonne ist in der Abbildung 2 zum Vergleich punktier gezeichnet.
Dieses Experiment bestätigt nicht nur dier Form der Sinuskurve im betreffenden Zeitabschnitt, sondern auch die Aktivität in den steilen Kurventeilen, die sich in der raschen Veränderung der Schattenlänge am Vormittag und am Nachmittag zeigte. Ueber Mittag hat sich dagegen während zwei Stunden die Schattenlänge kaum verändert, was der ruhigen Situation im obersten Bereich der Sinuskurve entspricht.
Es ist doch eigenartig, dass der dunkle Schatten eine so wichtige Erkenntnis über die helle Sonne zum Ausdruck bringt. Aber fördert nicht oft die Dunkelheit manches vor allem im seelischen und geistigen Bereich, was man in der Helle nicht erkennt? Wenn wir meditieren, schliessen wir die Augen. Oder die Mitteilungen der Seele empfangen wir aus den Träumen im Schlaf. Seien wir deshalb dankbar, dass Licht und Dunkel in Tag und Nacht miteinander abwechseln!
Doch kehren wir wieder zu unserem Thema zurück! Genau dieselbe gleichmässige tägliche Kreisbewegung, wie die Sonne, machst aber auch Ihr, nur in der Gegenrichtung, weil Ihr auf der Erde steht. Die Bewegungsrichtung spielt jedoch für die Sinuskurve deine Rolle. Die Kurve ist dieselbe, ob sie von Osten nach Westen (Sonne) oder von West nach Ost (Erde) verläuft. Bei Euren Kreisbewegung kommt jedoch noch etwas anderes hinzu, nämlich das magnetische Kraftfeld der Erde. Die Kraftlinien dieses Geldes verlaufen in der Nord-Süd-Richtung. (Deswegen zeigt Magnetnadel im Kompas nach Norden).
Es gibt nun eine enge Beziehung zwischen der Kreisbewegung, also der Sinuskurve, und dem Magnetismus, wie die Naturwissenschaft erkannt hat. Das ist ein weiteres Geheimnis der Sinuskurve. Dadurch entsteht eine neue Energie, aber nur dann, wenn die Kreisbewegung senkrecht zu der magnetischen Kraft verläuft. Das ist bei der Erddrehung der Fall. Zwar ist das magnetische Erdfeld nur schwach, aber es bedeutet doch einen zusätzlichen kosmischen Einfluss, um Empfindungen im Menschen auszulösen, die in Uebereinstimmung mit der Energieverteilung in der Sinuskurve stehen. Deshalb wird diese Kurve durch zusätzliches seelisches Erleben noch geheimnisvoller.
Dieselbe Sinuskurve lässt sich zwar auch für den Lauf der Sonne während eines Jahres benützen. Denn auch während einem Jahr macht die Sonne am Himmel eine vollständige Kreisbewegung, nämlich durch die 12 Zeichen des Tierkreises. Doch fehlt dabei das magnetische Kraftfeld der Erde. Deswegen kann das Erleben der Jahresbahn von der Sonne nicht ohne weiteres mit dem viel deutlicheren Erleben der täglichen Doppelstunden verglichen werden.
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